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"Wir können die finanzielle Realität nicht ändern –
aber wir konnten verhindern, dass allein die Bürger die Rechnung bezahlen."


Die finanzielle Lage der Stadt ist ernst. Ohne zusätzliche Einnahmen wäre der Haushalt 2026 nicht genehmigungsfähig gewesen. Die Folge wären weitere Einschränkungen der Handlungsfähigkeit der Stadt gewesen. 
„Die BfR hat sich dieser Verantwortung nicht entzogen“. Es wäre einfach gewesen, jede Steuererhöhung abzulehnen. Das hätte das Problem aber nicht gelöst. 
Der ursprüngliche Vorschlag des Bürgermeisters lautete:
Die Bürger zahlen fast alles.
Unsere Haltung war:
Die Stadt muss zuerst selbst sparen. 
Deshalb haben wir erreicht, 
- dass die Grundsteuererhöhung deutlich geringer ausfällt, 
- dass zusätzliche Sparmaßnahmen beschlossen wurden, 
- dass Stellen kritisch überprüft werden, 
- dass neue Investitionen hinterfragt werden.
 
So leisten nicht nur die Bürger ihren Beitrag, sondern auch die Verwaltung. 
Wir verstehen, dass viele Bürger verärgert sind. Auch wir hätten eine Steuererhöhung lieber vermieden. Tatsache ist aber: Die Stadt muss einen genehmigungsfähigen Haushalt vorlegen. Unsere Aufgabe war deshalb, die Belastung für die Bürger so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig echte Einsparungen durchzusetzen.

Befürchtet Bürgermeister Kretschmann Verlust von Wählerstimmen für die CDU??

In der Stadtverordnetenversammlung am 05.03.2026 wurde der Haushalt für 2026 eingebracht.

Mit den darin präsentierten Zahlen ist der Haushalt nicht genehmigungsfähig. Dies wird von Bürgermeister Kretschmann nicht bestritten. Schon für den Haushalt 2025 besteht ein Schreiben der Aufsichtsbehörde vom 01.12.2025 Zitat Auszugsweise : „ Mit den angegebenen Konsolidierungsmaßnahmen insbesondere der Deckelung der Aufwendungen für Sach – und Dienstleistungen auf jährlich 8.000.000 Euro, der Anpassung des Hebesatzes auf 1600 % für Grundsteuer-B ab dem 1. Januar 2027„ welches besagt, dass in der mittelfristigen Haushaltsführung ab 2027 eine Erhöhung der Grundsteuer B auf 1600 Punkte notwendig wäre.

Da sich die Finanzlage nicht grundlegend verbessert hat, ist anzunehmen, dass dies auch für den Haushalt 2026 gilt.

Warum sagt Bürgermeister Kretschmann dies der Bevölkerung nicht vor der Wahl?



Wir als BfR hinterfragen Sachverhalte kritisch
> siehe hier:
 
Die Anfrage der BfR vom 29. August 2025 hinsichtlich der rechtskonformen Berechnung der Straßenbeiträge beantwortete die Büchnerstadt Riedstadt mit Schreiben vom 20. Februar 2026. Diese Stellungnahme war nicht geeignet unsere grundsätzlichen Bedenken auszuräumen. Wir haben deshalb die Kommunalaufsicht gebeten, die Rechtmäßigkeit der Satzung und des Satzungsbeschlusses zu prüfen. Über das Ergebnis werden wir berichten.